Allgemeine Beförderungsbedingungen Achenseeschiffahrt

Die Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Achenseeschiffahrt-GesmbH gelten sowohl für den Linien- als auch für den Gelegenheitsverkehr.

Gesetzliche Vorschriften

Die Fahrgäste dürfen beim Ein- und Aussteigen nur die dazu bestimmten Ein- und Ausgänge, Landebrücken, Stege, Zugänge und Treppen benützen. Fahrgäste dürfen erst ein- oder aussteigen, wenn der Schiffsführer oder sein Beauftragter die Erlaubnis hierzu erteilt hat.

Die Fahrgäste und sonstige Benützer der Anlegestellen müssen sich so verhalten, dass sie die Sicherheit des Schiffsverkehres und die Ordnung an Bord nicht beeinträchtigen.

Die Fahrgäste und sonstige Personen an Bord haben die Anweisung des Schiffsführers zu befolgen, die dieser im Interesse der Sicherheit der Schifffahrt und von Personen sowie der Ordnung an Bord und auf Landungsplätzen erteilt. Personen, von denen eine Gefährdung des Schifffahrtsbetriebes oder eine erhebliche Belästigung der übrigen Fahrgäste zu befürchten ist, sind von der Beförderung auszuschließen.

Verhalten der Fahrgäste

Den Fahrgästen ist insbesondere verboten:

1. Die Ausgangstüren bzw. Absperrungen eigenmächtig zu öffnen,
2. Sich ständig ausschließlich in den Gängen bzw. vor den Ausgängen aufzuhalten,
3. Das Schiff oder den Achensee zu verunreinigen, insbesondere durch Wegwerfen von Zigaretten und Asche,
4. Auf den Bänken zu stehen und auf den Tischen bzw. der Schiffsreling zu sitzen bzw. zu stehen,
5. Auf dem Schiff zu lärmen, ohne Zustimmung des Schiffsführers zu musizieren, sowie Tonband-, Rundfunkgeräte und dergleichen zu betreiben.

Der Reiseleiter einer Gesellschaftsreise bzw. die Aufsichtsperson einer Kinder- oder Jugendgruppe ist für seine Fahrteilnehmer verantwortlich und hat dafür zu sorgen, dass seine Gruppe die Bestimmungen der gegenständlichen Beförderungsbedingungen einhält.

Die Achenseeschiffahrt-GesmbH ist berechtigt, von Personen, die das Schiff oder Ausrüstungsgegenstände verunreinigen oder schuldhaft beschädigen, die Reinigungs- bzw. Instandsetzungskosten einzuheben.

Das Verteilen von Werbematerial oder die Durchführung irgendwelcher Veranstaltungen auf dem Schiff ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Achenseeschiffahrt-GesmbH gestattet. Es ist verboten, ohne Zustimmung der Achenseeschiffahrt-GesmbH Waren auf den Schiffen anzubieten oder zu verkaufen.

Das Betreten des Maschinenraumes, der Kommandobrücke sowie des Steuerraumes ist den Fahrgästen verboten.

Ausschluss von der Beförderung

1. Personen ohne gültigen Fahrausweis,
2. Personen, die aus Gründen wie Trunkenheit, schlechtes Benehmen usw. den anderen Fahrgästen offenbar lästig fallen oder fallen würden,
3. Kinder unter sechs Jahren ohne Begleitperson,
4. Personen, welche die vorgeschriebene Ordnung nicht beachten oder die Anweisungen des Schiffsführers zur Aufrechterhaltung der Sicherheit oder Ordnung an Bord nicht Folge leisten,

werden von der Beförderung ausgeschlossen.

Wird der Ausschließungsgrund erst unterwegs wahrgenommen, oder tritt er erst unterwegs ein, so hat der Fahrgast über Aufforderung des Schiffsführers bei der nächsten Anlegestelle das Schiff zu verlassen.

Fahrausweise

Die Fahrkarten sind am Schiff oder bei den dafür vorgesehenen Stellen zu lösen. Wenn sie bereits im Vorverkauf besorgt wurden, sind sie dem Schiffspersonal unaufgefordert vorzuweisen; dies gilt auch beim Verlassen des Schiffes, sodass Fahrkarten jedenfalls aufbewahrt werden müssen.

Zur Richtigstellung etwaiger Irrtümer hat der Fahrgast die Übereinstimmung des aus der Fahrkarte ersichtlichen Fahrpreises mit dem bezahlten Betrag sofort zu prüfen. Später erhobene Einwendungen brauchen nicht berücksichtigt werden.

Zonenfahrkarten berechtigen nicht zur Fahrtunterbrechung; Rundfahrkarten berechtigen zur beliebigen Fahrtunterbrechung.

Ein Fahrgast, der ohne gültigen Fahrausweis angetroffen wird, hat für die zurückgelegte Strecke den vollen Fahrpreis vom Ausgangspunkt des Schiffes (Seespitz oder Scholastika) zu entrichten.

Mit dem Erwerb einer Fahrkarte ist kein Anspruch auf einen Sitzplatz verbunden.

Beförderung von Gepäck und Tieren

Gegenstände, die der Fahrgast ohne Behinderung, Belästigung oder Gefährdung der Mitfahrgäste unter einem Sitzplatz unterbringen oder auf dem Schoß halten kann, gelten als Handgepäck. Handgepäck wird unentgeltlich unter Verantwortung des Fahrgastes befördert.

Gegenstände, die nicht als Handgepäck anzusehen sind, werden nicht befördert (Fahrräder und dergleichen).

Tiere dürfen mitgeführt werden, wenn sie ohne Belästigung oder Behinderung der anderen Fahrgäste untergebracht werden können. Hunde müssen an kurzer Leine gehalten und mit einem bisssicheren Maulkorb versehen werden.

Barrierefreiheit

Mit der ÖBB zum Achensee